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🔄 „Ich muss Shampoo wechseln, sonst wirkt es nicht mehr.“ – stimmt das?

Viele sagen: „Mein Shampoo wirkt nicht mehr – ich muss mal wechseln.“ Aber was steckt wirklich dahinter? Können sich Haare wirklich „an Shampoo gewöhnen“?

💇‍♀️ 1. Haare können sich nicht „gewöhnen“

Haare sind tote Keratinfasern – sie haben keine Zellen, kein Gedächtnis, keine Anpassungsfähigkeit.

Das heißt:

👉 Dein Haar merkt sich nichts und kann sich nicht an ein Shampoo gewöhnen.

Was sich aber ändert, bist du und deine Umgebung:

  • Jahreszeit (Heizungsluft, Sonne, Feuchtigkeit)
  • Hormone oder Ernährung
  • Stylinggewohnheiten (mehr Hitze, Farbe, Pflege)
  • oder einfach die Kopfhautbeschaffenheit

Dadurch kann sich das Haar anders anfühlen, obwohl das Shampoo gleich geblieben ist.

🔬 2. Was wirklich passiert

Mit der Zeit können sich Pflegestoffe, Silikone oder Öle aus Shampoos und Conditionern ansammeln – das nennt man Build-up.

Die Folge:

  • Das Haar wirkt schwer, stumpf oder fettig,
  • es lässt sich schlechter stylen,
  • und du denkst: „Das Shampoo wirkt nicht mehr.“

In Wirklichkeit ist das Haar einfach beschichtet.

💧 3. Was hilft gegen Build-up

➡️ Einmal pro Woche ein Tiefenreinigungs- oder klärendes Shampoo verwenden.

Das entfernt Rückstände und bringt dein Haar wieder in Balance.

Danach kannst du dein Lieblingsshampoo weiterverwenden – es funktioniert wieder wie am ersten Tag.



🌿 4. Wann ein Wechsel trotzdem sinnvoll ist

Auch wenn sich das Haar nicht „gewöhnt“, kann ein Wechsel manchmal sinnvoll sein – z. B. wenn:

  • sich Jahreszeiten ändern (Sommer = UV-Schutz, Winter = Feuchtigkeitspflege),
  • du deine Haarfarbe änderst,
  • du neue Stylinggewohnheiten hast,
  • oder deine Kopfhaut plötzlich empfindlicher reagiert.

Dann ist ein Shampoo-Wechsel kein Muss, aber eine Anpassung an neue Bedürfnisse.

🌿 Warum „weniger Schaum“ sogar besser sein kann