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🧴 Parabene – sind sie wirklich gefährlich?

Auf vielen Produkten steht groß „ohne Parabene“, als wäre das automatisch etwas Gutes. Aber was sind Parabene überhaupt – und warum sind sie so umstritten? Hier kommt die ehrliche Antwort.

🔬 Was sind Parabene?

Parabene sind Konservierungsstoffe, die Kosmetikprodukte, Shampoos und Cremes haltbar machen.

Sie verhindern, dass sich Bakterien, Pilze oder Schimmel bilden, sobald das Produkt geöffnet wird.

Beispiele, die du auf einer Inhaltsstoffliste findest:

  • Methylparaben
  • Ethylparaben
  • Propylparaben
  • Butylparaben

Ohne Konservierungsstoffe würden viele Produkte nach wenigen Wochen kippen – also verderben wie Milch im Sommer.

💡 Warum sind Parabene so verbreitet?

Weil sie:

  • sehr effektiv sind (ein kleiner Anteil reicht aus)
  • gut erforscht und stabil sind
  • kaum Allergien auslösen (im Vergleich zu vielen „natürlichen“ Alternativen)
  • und Produkte lange frisch halten

Kurz gesagt: Parabene sind praktisch, sicher und bewährt – zumindest in der richtigen Menge.

⚠️ Warum haben Parabene einen schlechten Ruf?

Der schlechte Ruf kommt von alten Studien aus den 2000er-Jahren, in denen Parabene in Brusttumoren gefunden wurden.

Das hat viele Verbraucher verunsichert – aber:

➡️ Es wurde kein direkter Zusammenhang zwischen Parabenen und Krebs gefunden.

➡️ Neuere Bewertungen (z. B. durch die Europäische Kommission) zeigen:

In den erlaubten Konzentrationen sind Parabene sicher.

👉 Das heißt:

Was du heute in einem EU-zugelassenen Shampoo findest, ist streng geprüft und unbedenklich.


Nur weil auf einer Haarfarbe „ammoniakfrei“ steht, heißt das nicht automatisch, dass sie ganz ohne ähnliche Wirkstoffe ist.