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🎨 Warum sich die Haare nach dem Color-Shampoo nicht weich anfühlen

Ein Color-Shampoo ist kein klassisches „Pflege-Shampoo“, sondern hat eine andere Aufgabe:

Es soll die Haarfarbe schützen – und das bedeutet:

es reinigt besonders sanft, aber bewusst „nicht zu pflegend“.

Klingt widersprüchlich? Schauen wir es uns Schritt für Schritt an:


💧 1. Das Ziel eines Color-Shampoos ist Farbschutz, nicht Geschmeidigkeit

Nach dem Färben ist das Haar empfindlicher:

Die Schuppenschicht (Cuticula) ist leicht geöffnet, und die Farbpigmente sollen nicht ausgewaschen werden.

Darum:

  • Color-Shampoos enthalten mildere Tenside,
  • oft einen leicht sauren pH-Wert (ca. 4,5–5),
  • und Stabilisatoren, die die Farbe fixieren.

Aber diese Formulierung bedeutet auch:

👉 Weniger Silikone, Öle und Weichmacher – also weniger „Weichgefühl“ beim Waschen.

🧴 2. Farbshampoos reinigen gezielt, aber „nackt“

Viele Color-Shampoos sind so entwickelt, dass sie:

  • Pflegerückstände und Stylingreste entfernen,
  • aber keinen dichten Pflegefilm hinterlassen,
    damit die Farbe nicht überlagert oder stumpf wirkt.

Das Haar fühlt sich danach „griffig“ an – was viele mit „trocken“ verwechseln.

In Wirklichkeit ist es einfach sauber und offen für Pflegeprodukte.

💆‍♀️ 3. Warum du danach immer eine Pflege brauchst

Das ist kein Fehler im Produkt, sondern Teil des Systems:

Ein Color-Shampoo ist der erste Schritt, kein All-in-One-Produkt.

Die Pflege danach (Conditioner oder Maske) hat zwei wichtige Aufgaben:

  • sie schließt die Schuppenschicht wieder,
  • und sie versiegelt die Farbe mit Feuchtigkeit und Pflegestoffen.

💬 Ohne diese Pflege bleibt das Haar „rau“,

weil die Schuppenschicht nach dem Waschen noch leicht geöffnet ist.

🔄 „Ich muss Shampoo wechseln, sonst wirkt es nicht mehr.“ – stimmt das?
Viele sagen: „Mein Shampoo wirkt nicht mehr – ich muss mal wechseln.“ Aber was steckt wirklich dahinter? Können sich Haare wirklich „an Shampoo gewöhnen“?